Salzkammergut Marathon
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Reportage: 46. Int. Wolfgangseelauf – Salzkammergut Marathon 2017

Bei strahlendem Herbstwetter machten rund 5.000 Läuferinnen und Läufer aus 40 Nationen den Wolfgangsee zum Landschaftslaufmekka Österreichs.  Tausende Zuschauer an der Strecke krönten den Wolfgangseelauf einmal mehr zum stimmungsvollen Sportevent.

 

„Mister Wolfgangsee“122_WL17_Hörmandinger
Bei seinem zehnten Antreten entschied der Kenianer Hosea Tuei bereits zum neunten Mal den 46. Int. Wolfgangseelauf für sich. Vom Start weg setzte sich der 30-Jährige an die Spitze und wagte zwei Kilometer vor dem Ziel die rennentscheidende Attacke, um sich von seinem Verfolger, seinem Landsmann Benard Kiplangat Bett, abzusetzen. Mit der Siegerzeit von 1:30:04 Stunden strahlte der Rekordsieger im Ziel mit der Herbstsonne um die Wette. „Ich fühlte mich von Beginn an sehr gut und entschied mich im richtigen Moment, das Tempo anzuziehen. Ich bin überglücklich, erneut gewonnen zu haben“, so Tuei. Der zweitplatzierte Kiplangat querte 78 Sekunden später, in 1:31:22, die Ziellinie. Mit einem äußert engagierten Finish sicherte sich der Österreicher Valentin Pfeil (23. Rang beim WM-Marathon in London 2017) in 1:31:35 Stunden den dritten Platz. „Dieser Bewerb hat durch seine Streckenführung einen besonderen, herausfordernden Charakter. Ich lag lange an fünfter Stelle und musste mein eigenes Rennen laufen. Kurz vor dem Ziel nutzte ich eine schwache Minute der Kenianer und sprintete aufs Podest. Nach dieser langen Saison bin ich äußerst zufrieden mit meiner Leistung“, so der derzeit beste österreichische Marathonläufer von LAC Amateure Steyr.

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Bei den Damen schaffte die 31-jährige Tschechin Tereza Zuzánková (AC Tepo Kladno) ihren ersten Sieg beim 27-km-Klassiker. Nach drei Anläufen durfte sie bei ihrem vierten Antritt endlich das Weisse Rössl in Empfang nehmen. Nach einem einsamen Rennen an der Spitze lief sie mit einem Vorsprung von mehr als sechs Minuten auf ihre Verfolgerinnen nach 1:57:28 Stunden in St. Wolfgang ein. Jessica Kuchenbecker aus München sicherte sich mit 2:03:51 Rang zwei. Mit Gabriela Loskotova (2:05:11) landete eine weitere Tschechin auf dem Podest. Monika Winkler aus Freistadt kam als vierte Dame und schnellste Österreicherin in 2:05:15 Stunden ins Ziel.

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Lokalmatador und Streckenrekordhalterin sichern sich Salzkammergut Marathon
Andreas Pfandlbauer aus Bad Ischl durfte sich zum fünften Mal als Sieger des Salzkammergut Marathons feiern lassen. Der von Beginn an einsam an der Spitze laufende Pfandlbauer erreichte nach 2:49:23 Stunden die Ziellinie. „Nach einer etwas durchwachsenen Saison freute ich mich umso mehr über diesen Heimsieg. Die Zuschauer entlang der Strecke trieben mich an, es war ein sehr bewegendes Gefühl“, so der Seriensieger. Pfandlbauer siegte vor dem 33-jährigen Daniel Kirby (2:59:08) und Dominik Egger (3:03:17).

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Bei den Damen spielte die Marathon-Streckenrekordhalterin Veronika Limberger aus Fels am Wagram (NÖ) erneut ihre Stärke aus und sicherte sich in 3:24:04 Stunden ihren bereits dritten Marathonsieg nach 2014 und 2015 vor Alexandra Heiml (3:39:34), die die ersten beiden Salzkammergut Marathons 2011 und 2012 gewann, für sich. Auf Rang 3 folgte Anna Zauner (3:40:58).

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Oberösterreichische Tagessiege über 10 und 5,2 Kilometer
Der 10-km-Uferlauf erfreute sich erneut großer Beliebtheit. Mit 1.982 Meldungen gab es wieder einen Rekord! Das Rennen wurde zu einem oberösterreichischen Triumphzug. Bei den Damen strahlte Bernadette Schuster zum bereits siebenten Mal(!) als Tagesschnellste in 36:50 (persönliche Uferlauf-Bestzeit und zweitbeste Marke aller Zeiten) vom obersten Treppchen. Jürgen Aigner gewann in 33:18 Minuten vor seinen Landsmännern Alex Demse (33:27) und Alexander Weiß (34:42), dem Uferlauf-Debütsieger 2003 sowie 2012 und 2013.

 

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Der 5,2-km-Panoramalauf von Strobl nach St. Wolfgang war erneut ausverkauft. Mit Irmi Kubicka in 20:32 und Tobias Rattinger in 17:23 Minuten holten sich ebenfalls zwei oberösterreichische Athleten die Trophäen und Kranz für den Tagessieg.

 

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International beliebt – 
40 Nationen im Salzkammergut am Start

Der Int. Wolfgangseelauf zählt über die österreichischen Grenzen hinaus zum Läufergeheimtipp. In diesem Jahr reiste unter anderem eine 26-köpfige Abordnung des EU-Lauf Clubs CACE aus Brüssel an, um beim Lauffest am Wolfgangsee dabei zu sein. „Alljährlich reisen wir gemeinsam zu einem Laufevent in einem EU-Mitgliedsland. In Österreich fiel die Wahl einstimmig auf den Wolfgangseelauf“, so die österreichische Team-Vertreterin Dominique.

 

126_WL17_Herbert_BenedikSehr positive Bilanz
„Mit fast 5.500 Meldungen dürfen wir – das gesamte Wolfgangseelauf-Team – auf ein strahlendes Lauffest 2017 am Wolfgangsee zurückblicken. Das sonnige Herbstwetter bescherte uns in diesem Jahr auch ein neues Stimmungshoch entlang der Strecke, von dem alle Athleten schwärmen“, so Organisator Franz Sperrer von der Laufgemeinschaft St. Wolfgang. „Mit Valentin Pfeil am Podest, den Siegen unserer Lokalmatadore und dem neunten Triumph von Hosea Tuei geht der Wolfgangseelauf auch aus sportlicher Sicht mit einer besonderen Bilanz zu Ende. Schon jetzt laden wir zur 47. Auflage am 21. Oktober 2018.“

 

Alle Ergebnisse (inkl. persönlicher Urkunde zum Download und kostengünstigem Fotodownload) finden Sie HIER

Die große Wolfgangseelauf-Reportage 2017 finden Sie auf www.laufreport.de

Umfassend berichtet auch www.marathon4you.de

Fernseh-Reportagen ad Wolfgangseelauf – Salzkammergut Marathon 2017:

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